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Infos zum Kartsport



  • Chassis

    Das Chassis eines Karts besteht aus einem Rund- oder Ovalrohrrahmen aus Stahl. An der Front und an den Seiten sind Kunststoffverkleidungen angebracht, am Heck ist in den meisten Rennserien ein HAS (Heckauffahrschutz) vorgeschrieben. Bei leistungsstarken Karts kann ein Heckfl√ľgel angebaut werden. Da Karts keine Federung besitzen, muss der Rahmen St√∂√üe aufnehmen k√∂nnen, ohne dabei zu brechen bzw. allzu stark nachzugeben. Die Steifigkeit des Chassis kann durch den Einbau zus√§tzlicher Stabilisatoren an die Streckenbedingungen angepasst werden.

  • Motor

    Der Kart-Motor befindet sich vor der Hinterachse (Mittelmotor), meist leicht versetzt schr√§g hinter dem Fahrer. Urspr√ľnglich wurden in Karts haupts√§chlich Ein-Zylinder-Zweitaktmotoren aus Motorr√§dern verwendet, entsprechend schreiben auch die meisten Rennserien diese Motoren vor. Insbesondere im Hobbysport kommen aber mittlerweile auch Viertakt-, Wankel- oder Elektromotoren zum Einsatz, darunter Exoten wie Motoren aus Ultraleichtflugzeugen mit √ľber 600 cm¬≥. Im Kartsport werden in der Regel Motoren mit 60 ‚Äď 250 cm¬≥ Hubraum eingesetzt.

  • Kraft√ľbertragung

    Die Kraft√ľbertragung erfolgt vom Motor √ľber eine Kette an die Hinterachse. Durch Auswechseln der Zahnr√§der an der Achse und am Motor l√§sst sich die √úbersetzung an die Streckenverh√§ltnisse anpassen, bei leistungsstarken Karts kommen drei- bis sechsg√§ngige sequentielle Schaltgetriebe zum Einsatz. In modernen Karts sorgt eine Fliehkraftkupplung daf√ľr, dass der Motor bei langsamer Fahrt oder im Stand nicht ausgeht. Da Karts kein Differentialgetriebe haben, muss bei Kurvenfahrt ein Hinterrad rutschen.


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